Über den Impakt von Gold Open Access Journals - Eine Analyse auf Makro-, Meso- und Mikroebene

Steve Reding, Christian Gumpenberger, Maria-Antonia Ovalle-Perandones, Juan Gorraiz

Abstract


Ziel dieser Studie ist das Identifizieren von JCR-indizierten Gold Open Access (GOA) Zeitschriften  und deren Analyse nach geographischer Verteilung, Fachgebieten, Herausgebern und besonders deren Impakt auf drei verschiedenen Ebenen: Makro — globaler Output, Meso — Publikationsoutput eines Landes, in diesem Fall Österreich, und Mikro — Publikationsoutput einer Institution, in diesem Fall der Universität Wien.

Die Ergebnisse zeigen, dass der Prozentsatz an OA Zeitschriften welche ebenfalls in Journal Citations Reports (JCR) aufgenommen sind, sehr gering ist. Noch geringer ist der Anteil von GOA Zeitschriften,  die laut JCR in ihren jeweiligen disziplinären Kategorien zu den Top 25 % gehören.

Nur ein sehr geringer Anteil der österreichischen Web of Science (WoS) Publikationen wird in GOA-Zeitschriften veröffentlicht, aber 2007-2011 ist eine steigende Tendenz zu beobachten. Demgegenüber erfolgen 56 % aller JCR indizierten Publikationen im Quartile1 (Q1) gerankten Zeitschriften.

Die Analyse zeigt ebenfalls, dass sich das OA Publikationsverhalten in den Naturwissenschaften und den Geistes-, Human- und Sozialwissenschaften stark unterscheidet. Die auf nationaler Ebene gemachten Beobachtungen lassen sich mit sehr hoher Ähnlichkeit auf die Universität Wien umlegen.

Die Analyse auf nationaler und institutioneller Ebene hat gezeigt, dass es auch im GOA-Bereich ein hohes Qualitätsbewusstsein im Publikationsverhalten von EinzelwissenschafterInnen gibt. Deshalb ist davon auszugehen, dass das Einführen beziehungsweise das Optimieren von Qualitätskriterien die Akzeptanz von GOA-Journals als wissenschaftliche Kommunikationskanäle begünstigen und beschleunigen wird.


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DOI: http://dx.doi.org/10.5283/bpf.168

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